Singende Magnete sind ein witziges Physikspielzeug, denn stoßen zwei davon zusammen, erklingt nicht etwa ein langweiliges Plop, sondern es entstehen ganz erstaunliche Geräusche. Dies ist in dem Video unten zu sehen. Bekannt sind singende Magnete auch unter der Bezeichnung Zwitschermagnete, Zwitschersteine, Magnetoliven oder Magnetklangoliven.
Wie bringt man die Magnete zum Singen?
Zum Singen bringt man die Zwitschermagnete wie folgt: Legen Sie die eine Magnetolive in die eine Hand und die zweite in Ihre andere Hand. Halten Sie Ihre Hände nebeneinander.
Die Magnete liegen parallel und sind sich gerade so nah, dass sie sich nicht anziehen. Dann werfen sie die Magnete gleichzeitig etwa 20 cm bis 30 cm hoch in die Luft. Die Magnete ziehen sich in der Luft an und stoßen sich wieder ab. Dabei machen sie sirrende und rasselnde Geräusche.
Dies geschieht immer schneller, so dass das Sirren immer höher wird, bis die Magnetoliven schließlich aneinander haften bleiben und dann wieder in Ihren Händen landen sollten. Wer schlecht im Fangen ist, kann die Magnete auch auf einem Tisch im Abstand von etwa 10 bis 12 cm aufeinanderprallen lassen. Der Effekt ist derselbe, wenn auch nicht so lang anhaltend.
Woraus bestehen singende Magnete?
Singende Magnete werden aus Hämatit oder Blutstein hergestellt. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Eisenoxid, d.h. einem Stoff, der aus den chemischen Elementen Eisen (Fe) und Sauerstoff (O) besteht. Neben Magnetit zählt Hämatit zu den wichtigsten Eisenerzen, da ihr Eisenanteil mit ca. 70 Prozent besonders hoch ist.
In den USA ist dieses physikalische Spielzeug auch unter dem Begriff Magna Buzz oder Rattlesnake Egg, zu Deutsch Klapperschlangen-Eier bekannt.